Nicht wegen Leistung, sondern wegen deines Körpers, der sich jeden Tag verändert.
Bewegung in der Schwangerschaft ist ein Thema, das oft Unsicherheit auslöst. Manche empfehlen Training, andere raten vor allem zu Ruhe. Und du fragst dich vielleicht, ob du genug tust oder ob du noch mehr entschleunigen solltest.

Bewegung in der Schwangerschaft ist kein Training und kein Leistungsziel. Es geht darum, deinen Körper zu unterstützen, der gerade eine große Veränderung durchlebt.
Dein Körper passt sich jeden Tag an
Auch wenn du das Gefühl hast, dich ausgeruht zu haben, arbeitet dein Körper ständig. Der Schwerpunkt verlagert sich, Bänder werden weicher, der Bauch wächst. Die Atmung fühlt sich anders an, die Haltung verändert sich, Bewegungen werden langsamer und bewusster.
Wenn der Körper über längere Zeit ohne Bewegung bleibt, reagiert er oft mit Spannung. Dann zeigen sich Kreuzschmerzen, Druck im Becken, ein steifer Rücken oder schwere Beine.
Sanfte Bewegung hilft dem Körper, sich natürlich an die Veränderungen anzupassen – ohne unnötige Überlastung.
Bewegung ist nicht nur „Sport“
Viele Frauen haben das Gefühl, Bewegung zählt nur, wenn sie organisiert oder intensiv ist. In der Schwangerschaft ist das anders.
Bewegung kann auch ganz einfach sein:
- ein ruhiger Spaziergang
- sanftes Dehnen
- bewusstes Atmen
- Positionswechsel im Laufe des Tages
- Bewegung am Boden

Wichtig ist, dass der Körper nicht zu lange in einer Position bleibt und Raum hat, Spannung loszulassen.
Was regelmäßige Bewegung bringt
Angemessene Bewegung kann Rücken- und Beckenschmerzen lindern. Sie verbessert die Durchblutung und kann so Schwellungen sowie schwere Beine entlasten. Außerdem unterstützt sie eine ruhigere Atmung und ein besseres Körpergefühl – beides ist auch für die Geburt wichtig.
Viele Frauen berichten, dass sie nach sanfter Bewegung besser schlafen und sich ruhiger fühlen. Nicht, weil sie mehr Energie hätten, sondern weil der Körper nicht im dauerhaften Spannungsmodus bleibt.

Bewegung hilft dir, in Kontakt mit dir zu bleiben – auch in einer Zeit, in der sich dein Körper schnell verändert.
Vorbereitung auf die Geburt und die Zeit danach
Die Schwangerschaft ist der Beginn einer längeren Phase, in der dein Körper Kraft und Beweglichkeit braucht.
Bewegung in der Schwangerschaft unterstützt Koordination, Stabilität und natürliche Mobilität.
Gleichzeitig bereitet sie dich auf die Zeit nach der Geburt vor: Aufstehen vom Boden, Tragen und viele kleine Wege sind körperlich fordernd.
Wenn dein Körper angemessen aktiv bleibt, gelingen diese Bewegungen sicherer – mit weniger Spannung.
Wo du dich bewegen kannst
Du brauchst keinen Plan und kein Fitnessstudio-Abo. Vielen Frauen tut Bewegung zu Hause gut – in einem ruhigen, sicheren Umfeld.
Bewegung am Boden ist in der Schwangerschaft ganz natürlich. Sie ermöglicht Positionswechsel, entlastet den Rücken und verbindet Bewegung mit Atmung.

Eine weiche Ecke zu Hause kann heute dein Bewegungsort sein – und später ein Platz fürs Baby.
Bewegung ist keine Pflicht
Bewegung in der Schwangerschaft ist keine Aufgabe, die du „abhaken“ musst.
Es gibt Tage, an denen du dich leichter fühlst. Und es gibt Tage, an denen es schon ein Erfolg ist, von einem Zimmer ins andere zu kommen. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Bewegung ist nicht das, was du „solltest“. Es ist das, was dir guttut.
Deine LALALU 🤍
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