Erziehung und Entwicklung

Eltern zu sein kann manchmal schwierig sein. Wir wollen Ihnen dabei helfen. In dieser Kategorie finden Sie bewährte Erziehungsratschläge, Themen zur Kindererziehung im 21. Jahrhundert und Empfehlungen von qualifizierten Experten.

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Was ein Baby wirklich braucht

Eine Basis ohne Trends, ohne Druck und ohne überflüssige Dinge.

Wenn du anfängst zu überlegen, was dein Baby alles brauchen wird, landest du sehr schnell in einer Flut von Listen. Jede*r hat eine andere Meinung, jede Seite bietet ihre „Must-haves“ an – und jeder weitere Ratschlag kann das Gefühl auslösen, dass noch immer etwas fehlt.

Doch Babys kommen nicht mit Erwartungen an eine Ausstattung auf die Welt. Ihre Bedürfnisse sind überraschend einfach. Und je weniger wir sie verkomplizieren, desto besser ist es – für sie und auch für uns.

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Die Basis ist keine Liste, sondern das Umfeld

In den ersten Wochen und Monaten braucht ein Baby nicht viele Dinge. Es braucht Wärme, Nähe, Sicherheit und einen Raum, in dem es liegen und sich bewegen kann.

Den Unterschied macht nicht die Anzahl der Produkte, sondern das Umfeld, in dem sich das Kind befindet. Ein Umfeld, das nicht überladen, laut oder chaotisch ist.

Ein Baby braucht nicht sofort Reize von allen Seiten. Es braucht Raum, um sich selbst wahrzunehmen.

Der Boden als natürlicher Anfang

Der Boden ist für ein Baby der natürlichste Ort. Er ist fest, stabil und gibt dem Körper eine klare Rückmeldung.

Am Boden lernt das Baby, Druck, Halt, Bewegungsrichtung und den eigenen Körper im Raum wahrzunehmen. Liegt es auf einer festen, aber bequemen Unterlage, aktiviert es seine Muskeln ganz natürlich.

Nicht, weil etwas es „in Position bringt“, sondern weil es selbst versucht zu reagieren.

Eine weiche Ecke statt eines überfüllten Zimmers

Du musst weder ein fertiges Kinderzimmer haben noch eine spezielle Ecke für jede Aktivität. Ein ruhiger Platz am Boden reicht vollkommen aus.

Eine weiche Ecke ist einfach: eine Unterlage, auf die du dein Baby ohne Sorgen legen kannst, ein Platz, an dem du dich dazusetzen oder dazulegen kannst, und möglichst wenige ablenkende Elemente.

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Genau hier findet die LALALU Spielmatte ihren natürlichen Platz – nicht als „noch ein Produkt“, sondern als Grundfläche des täglichen Lebens mit deinem Baby.

Liegen, Tummy Time, erste Drehversuche, Spielen, später Krabbeln. Ein Ort, der sich dem Kind anpasst – nicht umgekehrt.

Tummy Time ohne Druck und schlechtes Gewissen

Die Bauchlage ist wichtig, sollte aber kein Stressfaktor sein. Es ist keine Leistung, die man „trainieren“ muss, sondern eine natürliche Position, an die sich das Baby Schritt für Schritt gewöhnt.

Die Anfänge sind oft kurz. Manchmal nur ein paar Sekunden. Und das ist völlig in Ordnung.

Wichtig ist, dass das Baby auf einer festen und zugleich bequemen Unterlage liegt, auf der es sich abstützen und versuchen kann, den Kopf zu heben.

Tummy Time geht nicht darum, wie viele Minuten es durchhält. Sondern darum, dass es ausprobieren darf.

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Weniger Dinge, mehr Sicherheit

Ein Baby braucht keine Trendlösungen. Es braucht ein Umfeld, das einfach, vorhersehbar und sicher ist.

Wenn du Überflüssiges und den Druck der „richtigen Ausstattung“ weglässt, bleibt das Wesentliche:

Platz am Boden.
Eine weiche, aber stabile Unterlage.
Und deine Nähe.

Das ist die Basis, aus der alles andere wachsen kann.

Dein LALALU


 

Hattest du beim Lesen das Gefühl, dass dir für dein Baby vielleicht noch etwas fehlt? Schau in unseren LALALU-Onlineshop. Dort findest du LALALU Spielmatten, natürliche Drogerie von Souldrops und weitere sorgfältig ausgewählte Produkte, die Mamas lieben.

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Kindliche Neugier: Wie wir sie liebevoll fördern können

Liebe Mama,
du kennst das sicher – du drehst dich nur für drei Sekunden um, und schon erkundet dein kleines Kind die Gewürzschublade, hält einen Kochlöffel in der Hand oder fragt: „Mama, warum fließt das Wasser nach unten?“ (Natürlich genau in dem Moment, in dem du versuchst, das Tischset vor einer Saft-Katastrophe zu retten.)

Neugier ist etwas Wunderschönes – sie ist der Motor, der Kinder zum Lernen, Entdecken und Kreativsein antreibt. Aber seien wir ehrlich: Manchmal ist sie auch eine echte Geduldsprobe.
Hier findest du ein paar Tipps, wie du diese kindliche Neugier liebevoll fördern kannst – und dabei selbst gelassen bleibst.

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1️⃣ LASST SIE ENTDECKEN – AUCH WENN ES EIN BISSCHEN CHAOS GIBT

Nichts bringt ein Kind mehr zum Lernen als seine eigenen Hände und seine eigenen Experimente. Ja, die Küche kann danach aussehen, als wäre etwas explodiert – aber für dein Kind ist sie ein Labor voller spannender Entdeckungen.
Wenn es Wasser umfüllen, Mehl schütten oder Farben mischen darf, lernt es durch Erfahrung – nicht durch Anweisungen.

💡 LALALU TIPP:
Richtet euch zu Hause eine kleine Entdecker-Ecke ein – mit Schüsseln, Wasser, Löffeln und ein paar alten Plastikdosen. Lege eine LALALU Spielmatte darunter – sie schützt den Boden, bietet deinem Kind einen weichen Platz und gibt dir das beruhigende Gefühl, dass alles (mehr oder weniger) an seinem Ort bleibt.

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2️⃣ ANTWORTE NICHT NUR MIT „WEIL“

An manchen Tagen haben Kinder ungefähr tausend „Warum?“-Fragen. Und auch wenn wir manchmal am liebsten ganz kurz antworten würden, ist jede Frage eine Chance zu zeigen, dass Neues zu entdecken Spaß macht.

Versuch es zum Beispiel so:

  • „Warum ist der Himmel blau?“ → schaut euch gemeinsam ein Buch oder ein Video dazu an.

  • „Warum wachsen Blumen?“ → zeig ihm, wie du eine Pflanze gießt.

  • „Wie entsteht Regen?“ → macht ein kleines Experiment mit einem Glas Wasser und Eiswürfeln.

Kinder brauchen keine perfekten Erklärungen. Sie müssen nur sehen, dass auch du neugierig bist – und bereit, gemeinsam Antworten zu finden.

3️⃣ SPIELEN IST DIE BESTE SCHULE

Kinder lernen am besten, wenn sie spielen. Du musst keine komplizierten Aktivitäten planen – versuche einfach, die Welt mit ihren Augen zu sehen.
Sogar ein ganz normaler Spaziergang kann zu einem Abenteuer werden: sucht verschiedene Blattformen, beobachtet Schatten, zählt Steine oder springt in Pfützen und hört, wie das Wasser klingt.

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💡 LALALU TIPP:
Legt euch ein kleines Entdecker-Tagebuch an – dein Kind kann hineinmalen oder kleine Schätze vom Spaziergang einkleben. In ein paar Jahren wird es eine wunderschöne Erinnerung an die Kindheit sein.

4️⃣ LOBE DIE NEUGIER, NICHT DIE PERFEKTION

Wenn dein Kind etwas gestaltet, sage nicht nur: „Was für ein schönes Bild!“. Hebe lieber den Prozess hervor:

  • „Ich mag, wie du versucht hast, die Farben zu mischen.“

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  • „Du hast nicht aufgegeben, auch wenn es am Anfang nicht geklappt hat!“

Damit zeigst du ihm, dass Wert nicht in der Perfektion liegt, sondern im Mut, Neues auszuprobieren.

5️⃣ SEID GEMEINSAM NEUGIERIG

Neugier ist wie Lachen – sie steckt an. Wenn Kinder sehen, dass du neue Dinge ausprobierst und dich über kleine Wunder freust, machen sie es dir ganz natürlich nach.

Beim Kochen kannst du sagen:
„Lass uns ausprobieren, was passiert, wenn wir eine Prise Zimt hinzufügen.“
Oder beim Spazierengehen:
„Hast du gesehen, wie sich die Farbe der Blätter verändert, wenn die Sonne darauf scheint?“

💙 ZUM SCHLUSS

Neugier ist ein Geschenk. Manchmal laut, manchmal klebrig, manchmal anstrengend – aber immer wunderschön. Jede kleine „Warum?“-Frage bringt dein Kind einen Schritt näher daran, die Welt zu verstehen – und dich als seine liebevollste Begleiterin auf diesem Weg.

Mit Liebe,
Deine LALALU

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