„Bereite ich mich genug vor?“

 

Über Zweifel, Ängste und darüber, was bei der Vorbereitung auf ein Baby wirklich Sinn ergibt.

Früher oder später stellt sich diese Frage fast jede schwangere Frau. Ob leise abends im Bett – oder laut, wenn du auf die Checklisten für die Babyausstattung schaust, die dir von allen Seiten entgegenspringen.

„Habe ich schon alles?“
„Habe ich etwas Wichtiges vergessen?“
„Tue ich genug für mein Baby?“

Diese Zweifel sind keine Schwäche. Sie zeigen, dass es dir wichtig ist. Problematisch wird es dann, wenn aus der Vorbereitung Druck, Stress und das Gefühl wird, dass du ständig etwas nicht schaffst.

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Vorbereitung ist keine Checkliste

Internet und Social Media vermitteln den Eindruck, es gäbe eine einzige richtige Liste, die du abarbeiten musst. Aber die Vorbereitung auf ein Kind ist kein Projekt mit fixen Punkten und Deadlines. Es ist keine Kontrolle, bei der du am Ende eine Note bekommst.

Was für das eine Baby unverzichtbar ist, kann für ein anderes völlig überflüssig sein. Und vieles, was heute wie eine „Notwendigkeit“ wirkt, entpuppt sich nach ein paar Wochen als etwas, das du fast gar nicht benutzt.

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Vorbereitung bedeutet nicht, alles zu haben. Sondern genug.

Was wirklich wichtig ist (Minimum)

Im Kern braucht ein Baby nicht viel. Es braucht Sicherheit, Wärme, Nahrung und Nähe. Das Wichtigste sind nicht Dinge, sondern Rahmenbedingungen. Und die kannst du auch ohne Chaos schaffen.

Wichtig ist ein Platz, wo du dein Baby ablegen, wickeln und mit ihm am Boden sein kannst. Ein Ort, an dem auch du dich ruhig fühlst.

Wichtig sind ein paar grundlegende Kleidungsstücke, die weich, einfach und bequem sind. Und wichtig ist Raum für Erholung – für dich und für dein Baby.

Alles andere ist Zusatz. Keine Pflicht.

Was ruhig warten kann

Viele Dinge, die heute „notwendig“ wirken, können bis nach der Geburt warten. Und manches wirst du vielleicht gar nicht brauchen.

Ein Baby braucht nicht sofort eine komplette Spielecke. Es braucht nicht unzählige Spielsachen. Es braucht kein perfektes Kinderzimmer, das bis ins letzte Detail fertig ist.

Viele Entscheidungen trifft man besser erst dann, wenn du dein Baby kennenlernst. Wenn du siehst, was ihm guttut, wie es reagiert und was es wirklich braucht. Was du jetzt noch nicht weißt, ist kein Fehler. Es ist normal.

Der Versuch, alles im Voraus fertig zu haben, verstärkt oft Ängste – statt Sicherheit zu geben.

Wie du dir zu Hause einen sicheren und ruhigen Bereich ohne Chaos schaffst

Ein ruhiger Raum entsteht nicht durch viele Dinge, sondern durch ihre Ordnung. Es geht nicht darum, die Wohnung zu füllen, sondern Zonen zu schaffen, in denen du dich wohlfühlst.

Es reicht ein Platz, an dem du mit deinem Baby am Boden sein, ausruhen, wickeln oder es ganz nah bei dir haben kannst. Ein Ort, der weich, einfach und nicht überladen ist.

Wenn du das Gefühl hast, dass man im Raum atmen kann, überträgt sich das auch auf dich.

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Denk auch an dich. Ein bequemer Platz zum Sitzen, wo du dich müde hinsetzen kannst. Ein Ort, an dem du dich kurz hinlegen kannst – ohne schlechtes Gewissen. Eine ruhige Ecke, die nicht wie eine Arbeitszone wirkt, sondern wie ein Platz zum Ausruhen.

Zuhause muss nicht perfekt aussehen. Es muss funktionieren.

Zweifel bedeuten nicht, dass du etwas falsch machst

Ängste entstehen oft nicht, weil du unvorbereitet wärst. Sondern durch den Druck, du müsstest mehr, besser und schneller vorbereitet sein.

Die Wahrheit ist: Auf das Muttersein kann man sich nie vollständig vorbereiten. Und das ist in Ordnung.

Das Wichtigste hast du längst getan. Du denkst nach, du wirst langsamer, du versuchst Sicherheit zu schaffen. Das ist nicht wenig. Das ist das Fundament.

Du musst nicht auf alles Antworten haben. Es reicht, dass du einen Platz hast, an dem du mit deinem Baby präsent sein kannst. Und das ist mehr als genug.

Dein LALALU

 

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